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ESSEN.
MITTENDRIN.

Ein diebisches Vergnügen

Auf den Spuren von Mr. Nobody

Ein Raum. Eine Familie. Ein Ziel: Mr. Nobody ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Dabei war er einem großen Raubüberfall auf der Spur, den es jetzt durch unser Team – bestehend aus meinen Eltern, meiner Schwester, meinem Mann und mir – zu lösen gilt. Die Hinweise hat der misstrauische Detektiv allerdings gut versteckt. Wir sind bei TeamEscape Essen und haben 60 Minuten Zeit, das Rätsel zu lösen und aus der Wohnung von Mr. Nobody zu entkommen, die unsere Gamemasterin Hannah fest verschlossen hat.

Die Wohnung wirkt wie gerade erst verlassen, ein Blatt Papier ist frisch in die Schreibmaschine eingespannt, Hut und Trenchcoat hängen noch an der Garderobe und aus dem Radio erklingt leise Jazz aus den 40er Jahren. Hier warten auf uns allerlei Hinweise und Codes, die es zu knacken und Schlösser, die es zu öffnen gilt. Hinter allem steht die Frage: Wer, wann, wo und wie? Sofort sind wir von der Geschichte in den Sog gezogen und beginnen ehrgeizig das Bett, Schränke und den Koffer zu durchforsten. Wir suchen hinter Bildern, in Schubladen, Manteltaschen und Regenschirmen. Hannah hat uns gesagt, wir könnten alles auseinandernehmen und das machen wir gnadenlos.

Bei unserer Suche finden wir viele Gegenstände und Hinweise, aber was man damit anfangen soll, ist schon eine kniffligere Aufgabe. Hier gilt es zu kombinieren, tüfteln und rechnen, um der Lösung näher zu kommen. Die Köpfe rauchen und die Anspannung ist förmlich greifbar. Wenn wir auf dem Holzweg sind oder gar nicht weiterkommen, meldet sich Hannah aus dem Off mit dem ein oder anderen Hinweis. Sie bringt uns auch wieder auf die Spur als es etwas lauter wird und meine Schwester und mein Mann kurz davor sind, sich gegenseitig zu erwürgen. Konfliktpotential ist reichlich vorhanden, denn die Zeit rennt davon und es gibt noch so viele Rätsel und Geheimnisse…

Mein Vater, als leidenschaftlicher Krimigucker, bringt uns schließlich auf die richtige Spur. Er hatte es vor einigen Tagen mit einem ähnlichen Fall im Abendprogramm zu tun. Drei Minuten vor Schluss knacken wir schließlich das Rätsel und können aus dem Raum entkommen. Erhitzt und erleichtert treffen wir wieder auf Hannah, die uns vor der Tür erwartet. Geschafft, wenn auch auf den letzten Drücker. Das Teamwork hat sich bezahlt gemacht.

Die sogenannten "Escape Rooms" oder "Live Escape Games" sind in der letzten Zeit in aller Munde. Die Zahl der Anbieter steigt stetig an. Allein in Essen gibt es schon fünf. Das interaktive Erlebnis eignet sich sowohl für private Gruppen, wie Freundesgruppen, Familien und Junggesellenabschiede, als auch für Unternehmen, die ihre Teamstrukturen stärken und sich einmal ganz anders kennenlernen möchten. Bei TeamEscape Essen gibt es insgesamt drei Räume, von denen zwei identisch aufgebaut sind. Pro Raum können bis zu 6 Personen spielen, sodass gleichzeitig bis zu 18 Personen knobeln können. In den beiden identischen ist „Mr. Nobodys erster Fall“ zu lösen. So kann man im perfekten Vergleich mit zwei Teams gegeneinander antreten. Im dritten Raum folgt man der „Spur des Tüftlers“ und stellt eine Erfindung fertig. Großartige Unterhaltung mit Anspruch!